1. Juni 2007 0

Die Raute unter dem Hakenkreuz

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HSV-Präsident Emil Martens, Asbjørn Halvorsen und der Sportbeauftragte des Gaues Nordmark für Hamburg, Arthur Egon Schmidt (v. l.), aufgenommen 1933 auf dem Rothenbaum-Sportplatz. | Foto: Copyright © HSV-Archiv

Seit 43 Jahren, 281 Tagen, 1 Stunde, 46 Minuten und 30 Sekunden ist der HSV in der Bundesliga, 31, 32, 33, die Vergangenheit des Vereins reicht weiter zurück. Gut, wenn man erinnert, gut auch, wenn die Brille dabei unverdunkelt bleibt.

Am 5. Juni beginnt im HSV-Museum eine Sonderausstellung über die Geschichte des Vereins in den Jahren 1933 bis 1945, »Die Raute unter dem Hakenkreuz – Der HSV im Nationalsozialismus«. Eine Ausstellung über Anpassung und Opposition, Täter und Opfer, den sportlichen Alltag zwischen Krieg und Verfolgung. Die Ausstellung umfasst ca. 100 qm und zeigt neben den üblichen Exponaten, Fotos und Texten auch eine Videostation mit Interviews von Zeitzeugen.

Der Leiter des Museums selbst, Dirk Mansen, hatte die Idee zur Ausstellung schon vor einiger Zeit, »dass die Geschichte von Tull Harder und Asbjørn ›Assi‹ Halvorsen immer wieder von Journalisten und Öffentlichkeit nachgefragt wurde«, bekräftigte sein Vorhaben. Mit Unterstützung des HSV konnte die Ausstellung nun realisiert werden, nach Angaben des Vereins die erste ihrer Art.

Die Raute unter dem Hakenkreuz
Der HSV im Nationalsozialismus

05.06.2007 – 31.08.2008

HSV-Museum
Sylvesterallee 7
22525 Hamburg

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