13. Januar 2013 0

Fortuna Fracksausen

| Abseits

Es ist das Sichverlieben, nicht das Verliebtsein, das ich so liebe.

An jedem Rastplatz gehalten, Kaffee geholt und nachgedacht in den letzten Wochen, mehr als sonst, über mich, mein Leben, das Schöne, Wahre, Richtige. Die richtigen Männer, die richtigen Jobs, die richtigen Freunde, die richtigen Orte, die richtigen Vereine, Projekte … Ein bisschen darüber geredet, ein bisschen darüber gelacht, ein bisschen getrunken, ein bisschen geknutscht – und dabei in einigen besonders schönen Momenten tatsächlich richtig bei mir gewesen.

Zwischendurch: richtig müde.

Weitergefahren. Überlegt, einen Fußball-Jahresrückblick zu schreiben, dann doch lieber beim Sport angemeldet. Das tolle Bild gerahmt und aufgehängt. Wundervollen Menschen begegnet. Heimlich – während ich mich übers Vorsätze-Fassen lustig gemacht habe – ein paar ziemlich schöne Vorsätze gefasst, einige davon gleich in der ersten Woche des Jahres in die Tat umgesetzt. Erstens: weniger Bier, mehr Schnaps. Zweitens: endlich mal diesen Arzttermin machen. Drittens, viertens, fünftens: Bewegung, innen/außen. Wenn möglich, Tanz. Sechstens: mir immer wieder in Erinnerung rufen, mich nicht mehr auf so mühselige Weise mit den Befindlichkeiten Ängsten anderer zu beschäftigen; oder besser: erkennen, dass es ihre sind, nicht meine. Siebtens: vertrauen, loslassen, nichts festhalten wollen, nur mich und den Moment. Achtens: heyheyhey, es gibt wieder Fußball, und Tulpen. Es ist alles da.

Never mind the darkness, baby …

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